Jugend forscht - Schüler experimentieren 2017 Drucken

 

Folgende Meldung hat uns erreicht:

Im Jahr 2017 nahmen 2 Gruppen des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums an dem Wettbewerb Schüler experimentieren teil, welcher im Februar stattfand.Bei diesem Wettbewerb geht es darum, dass Schülerinnen und Schüler schon früh damit anfangen zu experimentieren. Es gab die Fachbereiche Arbeitswelt, Mechanik, Physik, Geo- und Raumwissenschaften, Mathe/Informatik, Biologie und Chemie. Bei einer Teilnahme muss man sich ein passendes Experiment  ausdenken, sich anmelden, danach dieses Experiment durchführen und protokollieren und eine Langfassung schreiben, welche einige Seiten lang sein sollte. Beim Wettbewerb selbst stellt man sein Projekt aus und präsentiert es noch vor der Jury. Die Schülerinnen und Schüler, welche einen ersten Platz belegen, werden zu einem berlinweiten Wettbewerb eingeladen.  Ein Schüler aus der 7. Klasse unserer Schule belegte sogar einen ersten Platz im Fachbereich Physik und wurde zur nächsten Runde eingeladen. Er untersuchte den Einfluss der Falttechnik von Papierfliegern auf die Flugweite. Die andere Gruppe mit zwei Schülerinnen aus der 8. Klasse belegte einen zweiten Platz im Fachbereich Biologie. Sie untersuchten den Einfluss von verschiedenen Düngern und Erden auf den Wachstum von Pflanzen. Um die Schülerinnen und Schüler zu unterstützen gibt es eine AG, welche von der Biologie- und Chemielehrerin Frau Martin geleitet wird.

Von Maale J.    8. Klasse

Herzlichen Glückwunsch zu diesem Erfolg!  Das ist einfach toll!



Hier berichten die Preisträger selbst:

 

Am 15. Februar 2017 haben Maale und ich tatsächlich den 2. Platz für unsere Arbeit „Wie wachsen Kapuzinerkressen und Bohnen bei verschiedenen Böden mit verschiedenen Düngersorten bzw. keinem Dünger am besten?“ im Fachbereich Biologie gewonnen! Seit September 2016 haben wir unter der Leitung von Frau Martin an diesem Projekt gearbeitet. Täglich haben wir die Länge unserer Pflänzchen gemessen - natürlich immer um die gleiche Uhrzeit -, protokolliert, verglichen und uns dann intensiv darüber ausgetauscht. Das Ganze erforderte gutes Timing und vor allem Durchhaltevermögen! Aber der dicke Brocken kam zum Schluss - und zwar, die schriftliche Arbeit zu formulieren. Plötzlich nahte der Abgabetermin mitten in den Winterferien am 31.01. spätestens um 24 Uhr. Doch wir haben es geschafft, wurden von Bayer zur Präsentation unseres Projekts eingeladen und von der Jury mit Fragen gelöchert. Zwischendurch wurde grandioses Essen (Eis, Frühlingsröllchen, Ananas…) aufgetischt. Es war herrlich! Der Höhepunkt war für uns aber natürlich die Preisverleihung mit all den wichtigen Leuten von Bayer, dem Bezirksbürgermeister und den Profifotografen. Voller Stolz strahlten wir mit unserem 2. Platz ins Publikum.

Berlin, den 1. März 2017
Roya E. R.   8. Klasse

Ich habe bei dem Wettbewerb Schüler experimentieren einen Versuch über Papierflieger gemacht, indem ich die Einflüsse beim Fliegen eines Papierfliegers untersucht habe. Diesen
Versuch musste ich am 14.02 und 15.02.2017 an einem Stand ausstellen. Dieser Wettbewerb fand bei Bayer in Wedding statt. Am ersten Tag war ich aufgeregt, wie der Stand, den ich benutze, schon aussehen würde. Als ich dort ankam, habe ich erstmal meinen Stand aufgebaut. Danach habe ich mich umgesehen, was die anderen Teilnehmer untersucht haben. Im Anschluss habe ich mich vorbereitet, denn die Jury für Physik wollten als nächstes zu mir kommen. Ich war aufgeregt, wie es der Jury gefallen würde und ob beim Präsentieren nichts schieflaufen würde. Da kamen die Juroren und sie begrüßten mich nett und fragten was ich untersucht habe. Ich begann zu erzählen und wurde immer selbstsicherer. Als ich fertig war, war ich erleichtert, dass ich es hinter mir gebracht habe. Am nächsten Tag war die öffentliche Ausstellung und an meinem Stand hatte ich mehrere Interessenten, denen ich mein Experiment erklärt habe. Danach musste ich abbauen und etwa eine Stunde später ging ich zur Preisverleihung im Auditorium Erst als vorletztes war der Fachbereich Physik  an der Reihe und ich war so aufgeregt als wir nach vorne gerufen wurden. Als der 2. Platz aufgerufen wurde und ich wartete, dass ich aufgerufen werde, war ich so aufgeregt, dass meine Knie so weich wie Wackelpudding waren, ich zitterten und mein Herz  begann schneller zu pochen. Ich war der 1. Platz von Berlin Nord, und wurde von Siemens zur Landesrunde Berlin eingeladen. Als ich nun aufgerufen wurde fehlten mir anfangs die Worte, denn ich konnte es kaum fassen. Die Jury hat meine Arbeit als Sieger auserkoren, denn ich hatte eine große Datenmenge, ich habe es gut vorgetragen und mein Protokoll war sehr gut geschrieben. Diesen Tag werde ich nie vergessen. Ich fand besonders den 2. Tag anstrengend und aufregend zugleich, aber beide Tage interessant. Die kostenlose Verpflegung bei Bayer war nicht schlecht und ich habe mich dort wohlgefühlt. Jedoch waren die zwei Stunden zum Aufbauen viel zu lang für mich und die anderen unserer Schule, denn wir waren alle nach 10-15 Minuten fertig und haben uns dann ein bisschen gelangweilt.
Mimo B. 7. Klasse 


 

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